Zur Qualitätsverbesserung von crossmedialem Content

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Zwei feste Bestandteile zur Qualitätsverbesserung der PR-Praxis stellen das Content Marketing und Crossmedia dar. Die Textproduktion, sowie crossmediale Verweise stehen hierbei im Mittelpunkt werden miteinander verbunden. Damit der Content ein qualitatives Optimum erreicht, müssen bestimmte Kriterien erfüllt werden.

Crossmediale Kommunikation meint in diesem Kontext Verweise innerhalb von Texten, die miteinander verglichen werden. Dazu zählen dann beispielsweise auch Bilder und Icons. Oftmals werden aber auch Links verwendet, die auf weiterführende Medien zu einer bestimmten Thematik aufmerksam machen.

In diesem Beitrag werden wir uns den zehn gegenwärtigen Kriterien widmen, die hochwertigen Content ausmachen. Angefangen bei der Transparenz eines Beitrags.

Transparenz bedeutet nichts Weiteres, als dass Aussagen in Texten glaubwürdig verfasst werden. Besonders wichtig sind beispielsweise Sources und Belege für Fakten die genutzt werden. Der Beitrag kann dann auch auf andere Webseiten verweisen, die dieses Thema behandeln und wissenschaftlich fundierte Nachweise vorweisen können. Die Verwendung von zitierten Inhalten aus externen Quellen ist ein Merkmal für die Hochwertigkeit eines Textes. Der Inhalt wird damit vor dem Nutzer offen gelegt und es kann eine ehrliche, glaubwürdige Kommunikation zwischen Unternehmen und Nutzer stattfinden. Wichtig ist hierbei immer die Quelle anzugeben, von der Informationen entstammen, sonst kann es im schlimmsten Fall zu rechtlichen Schwierigkeiten kommen.

Auch die Interaktivität zeichnet sich als wichtiges Kriterium im Content Marketing aus. Interaktivität bedeutet, dem Kunden die Chance zu geben, mit dem Unternehmen zu interagieren und mitzuwirken. Dafür lassen sich unter anderem Diskussionsforen einrichten, aber auch der Kundenkontakt via E-Mail oder Telefon dient als Integration des Kunden zum Unternehmen. Auch Gewinnspiele, Fragen an Unternehmen oder Themenvorschläge zählen zur Interaktivität eines Unternehmens.

Bilder und Verweise können die Verständlichkeit eines Beitrags unterstützen. Geht es beispielsweise darum ein Thema besonders differenziert darzulegen können Verweise genutzt werden um nicht ganz auszuschwenken und den Content relativ kurz zu halten. Das Kriterium der Verständlichkeit kann auch erfüllt werden indem es auf ein Unternehmenseigenes Glossar verweist.

Um einen Beitrag inhaltlich spannender zu gestalten, können unterschiedliche Quellen mit unterschiedlichen Ansichtspunkten zu einer Thematik miteinander verglichen werden. So kann ein Thema kritisch und vertieft betrachtet werden. Viele unterschiedliche Verweise werden außerdem immer gern gesehen, dies zeugt von einer intensiven Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema und unterstützt das Kriterium der Vielfalt.

Trockenes Content Marketing inspiriert die wenigsten Nutzer. Was sich die Nutzer wünschen ist, dass sie auf einer emotionalen Basis berührt werden, denn was Emotionen erweckt bleibt auch besser in Erinnerung. Binden Sie den Kunden ein, erzählen Sie ihm eine Geschichte. Storytelling macht dies möglich und hilft auf kreative Weise die Aufmerksamkeit des Nutzers für sich zu gewinnen.

Und dann, anknüpfend an das Kriterium der Sinnlichkeit, folgt das Kriterium der Attraktivität. Nicht nur das Storytelling und der Ton haben einen Einfluss auf das Qualitätskriterium, sondern auch die Grundlage, mit der Kunden angesprochen werden. Gemeint sind damit Teaser oder Trailer, die im Voraus bereits Spannung aufbauen und die Neugier wecken. Dabei können beispielsweise Zitate integriert werden, die aus dem Beitrag selbst stammen.

Nun sollen crossmediale Verweise frei zugänglich sein, damit Nutzer ohne Barriere auf diese zugreifen können. Zu häufig führen Verweise zu Quellen, wie Büchern, Zeitungen oder sonstigem Content, der kostenpflichtig ist. Solange es aber Verweise gibt, die zu Materialien führen mit denen eine Vertiefung des jeweiligen Themas möglich ist, sind dennoch die Kriterien der Vielfalt und der Transparenz erfüllt. Das Kriterium der Zugänglichkeit ist nicht erfüllt, wenn der Content über den Verweis nicht erreichbar ist.

Besonders im Vordergrund steht auch das Kriterium des Nutzwertes. Der Content ist besonders beliebt, wenn er Kunden überzeugen kann und Wissen ergänzen kann. Nutzwert kann zum Beispiel durch Produkttests, Anleitungen oder Checklisten erreicht werden. Gerade hier zeigt sich der Nutzwert in Form von Entscheidungserleichterung und -hilfe, da dem Stakeholder präzise Informationen geboten werden, die einen Einfluss auf die zu treffende (Kauf-) Entscheidung haben kann.

Crossmedialer Content sollte stets aktuell gehalten werden. Verweise zu neueren Auflagen zu einer bestimmten Thematik können als Link integriert werden. Führt ein Verweis zu einem Produkt, dass nicht mehr vorrätig ist, muss auch dies gekennzeichnet sein. Als Lösung bietet sich hier beispielsweise eine Email-Benachrichtigung des Kunden an, für wenn das Produkt wieder vorrätig ist oder eine Verlinkung zu einem ähnlichen Produkt.

Als zwingend erforderlich ist das Kriterium der Richtigkeit. Alle Angaben und alle Verweise, die in einem Beitrag erbracht werden müssen korrekt zitiert und wiedergegeben werden. Der Content der Quelle muss außerdem mit dem Content des jeweiligen Unternehmens übereinstimmen, was die Fakten betrifft. Findet der Kunde beispielsweise einen anderen Fakt im Verweis vor, gilt das Kriterium der Richtigkeit als nicht erfüllt.

Abschließend kann man dazu sagen, dass Crossmedia eine besonders wertvolle Maßnahme ist, wenn es darum geht, den Kontakt mit dem Kunden zu evaluieren. Für Kunden und auch Content-Erbringer wird es immer schwieriger in der Flut von Informationen zu entscheiden, was sich als nutzvoll erweist und was nicht. Zeit, Budget und Engagement sind also drei wichtige Teile des Content Marketings auf die in der Produktion und Veröffentlichung nicht verzichtet werden sollte.

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