Viewability steigt auf Rekordwerte

1920 1144 effektor Agentur

Die Coronakrise hat uns in vielen Sinnen den Wind aus den Segeln genommen, dennoch profitieren manche unter uns zur Abwechslung auch von ihr und machen das Beste aus der aktuellen Situation. Durch die Kontaktsperre griffen mehr Menschen wieder auf Medien zurück, die Mediennutzung schellte damit in Deutschland in die Höhe und zeigt außerdem auch an, dass Menschen sich wieder mehr Zeit auf einzelnen Webseiten nahmen. Davon profitiert die Werbeindustrie für Display- und Videowerbung. Meetrics hatte aktuell Messungen durchgeführt und verkündete die Rekordwerte der Viewability für Deutschland.

Seit dem vierten Quartal des vergangenen Jahres, war die Viewability in Deutschland im ersten Quartal 2020 um 5% gestiegen und das geräteübergreifend. Die hohe Sichtbarkeitsrate ging dabei vor allem von Desktop-PCs aus, die dabei rund 69% einnahmen. Am meisten profitiert hatten Sitebar Ads und das Skyscraper-Format. Mobile Geräte hatten wegen dem kleineren Bildschirm mit einer Viewability von 51% abgeschlossen. Hier waren Interstitials und Mobile Banner die Werbeformen, die eine besonders hohe Performance zeigten.

Ihren Ursprung hat die Viewability Rate in der TKP-Abrechnung. Diese war zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr funktionell, da nicht mit einberechnet wurde ob User die Werbeanzeigen überhaupt auf Ihrem Bildschirm zu sehen bekamen. Daher wurde von unterschiedlichen Verbänden eine neue Messgröße entschieden: die Viewabilityrate. Somit konnte festgehalten werden ob Werbeanzeigen im Anzeigefenster auftauchten. Die Preisberechnung wird mittlerweile mit dem Erfolg und der Anzeigehäufigkeit der Werbung entschieden. Ist die Performance nicht sonderlich gut und bringt dem Unternehmen kaum Traffic, so werden solche Anzeigen abgeschaltet. Auf diese Weise kann vermieden werden, dass Unternehmen unweigerlich in Werbeanzeigen hinein investieren und gleichzeitig nicht von dem Geschäft profitieren.

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