Social Recruiting findet die richtigen Bewerber - immer und zielsicher

Social Recruiting

Social Recruiting revolutioniert gerade die Art und Weise, wie Unternehmen Mitarbeiter finden und an sich binden. Recruiting-Funnels in sozialen Medien liegen im Trend. Sie sind eine Art Closed Loop von der einmaligen Akquise bis zum permanenten Employer Branding. In ihrer Anwendung sind sie effizient, paßgenau und führen extrem schnell und preiswert zum gewünschten Erfolg: Der Stellenbesetzung mit Wunschkandidaten, die auf Dauer im Unternehmen bleiben.

Online zu rekrutieren, um Mitarbeiter zu finden, ist per se nicht neu und von den HR-Verantwortlichen in Unternehmen „gelernt“. Die bekannten guten Portale haben sich in diesem Bereich zu Marken mit guter Performance und entsprechendem Ruf entwickelt. Stepstone, indeed oder Monster u.v.a. sind modern, funktionieren auch auf mobilen Endgeräten und sind durchaus innovativ.

Im Kern tun Sie aber das, was früher – bis in die 90er des letzten Jahrhunderts – die über 100 Seiten dicken Jobteile der Samstagsausgaben der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ bzw. der „Süddeutschen“ taten: Sie stellten ein Unternehmen bzw. aktuelle Stellenausschreibungen ins Schaufenster und ermöglichen keinen bzw. nur in sehr rudimentärer Form den Dialog.

Die Jobportale erreichen den sogenannten offenen Markt der aktiv Suchenden und das tun sie gut. Das sind die Kandidaten, die sich auf LinkedIn oder Xing präsentieren und gegebenenfalls sogar explizit als Jobsuchende labeln.

Mit den Kandidaten verhält es sich aber wie beim berühmten Eisberg: Die meisten suchen eben nicht offen und wollen sogar unter allen Umständen vermeiden, dass andere (und vor allem nicht der gegenwärtige Arbeitgeber) sehen, dass sie eigentlich auf der Suche sind und sozusagen auf gepackten Koffern sitzen. Das ist die große Mehrheit – jene Kandidaten nämlich, die wollen, dass ihre Jobsuche geräuschlos verläuft.

Zu finden sind diese verdeckt suchenden Kandidaten bzw. Passivsucher aber sehr wohl – auf Facebook, Instagram, TikTok, Xing, LinkdeIn & Co. – und geben dort viel über sich preis, was für suchende Unternehmen von hoher Relevanz sein kann: Vom Wohnort angefangen, über Berufsausbildung, gegenwärtigen Arbeitgeber bis hin zu Vorlieben und Abneigungen. Daraus lässt sich schon im Wege eines Screening lesen, ob der Kandidat nit den Stellenprofil „matched“ und sogar erste Indizien finden, ob auch der Cultural Fit gegeben ist und er oder sie zur Unternehmnskultur passen.

Social Recruting funktioniert anders und performed besser

Social Recruiting funktioniert anders als klassisches HR-Recruiting: Es nutzt Social Media-Kanäle wie Twitter, Instagram, TikTok, Facebook oder YouTube. Vor allem aber spielen Business-Kanäle eine herausragende Rolle, in Deutschland Xing, auf internationaler Ebene LinkedIn. Merken Sie sich an dieser Stelle schon mal das Wort Recruiting-Funnel und den damit zusammenhängenden „Candidate Journey“.

Social Media Kanäle haben zwei entscheidende Vorteile: Sie besitzen eine enorme Reichweite und sie liefern Ihnen extrem wertvolle soziodemographische und persönlich/indiviuduelle Profilinformtionen über die anvisierte Zielgruppe. Aus den Likes und Dislikes von Usern und aus deren Followern lernen Sie eine Menge über deren Eignung und ob eine (direkte) Ansprache Sinn macht.

Ihre Zielgruppe, und eben nicht mehr nur die Jungen, hält sich oft und lange in den sozialen Medien auf und sitzt nicht mehr wie früher mit der Zeitung in der Hand am Frühstückstisch oder abends vor dem Fernseher. Dabei geht es nicht mehr nur um einfache Stellen für junge Leute. Längst streben die sogenannten Millenials Führungspositionen an und die sind es gewohnt, in der virtuellen Welt unterwegs zu sein.

Unternehmen müssen sich auf diese Digital Natives im Rahmen Ihrer Personalbeschaffung einstellen. Auch Spitzenleute werden heute bereits über LinkedIn & Co. rekrutiert und ihr Anteil wird weiter steigen zu Lasten arrivierter Formen des Recruiting.

Übrigens: Alle Ansätze, die hier zum Tragen kommen, sollten „responsive“ sein, denn die High Perfomer sitzen oft nicht zu Hause in der Stube oder am Arbeitsplatz am großen Bildschirm, sondern agieren – meist in ihrer Freizeit! – in den sozialen Medien mobil über Ihr Smartphone oder Tablet. Das gilt mittlerweile auch für die Nutzer*Innen der typischen Business-Kanäle wie Xing oder LinkedIn.

Recruiting-Funnel – der Candidate Journey

Sie haben das Stichtwort vom Recruiting-Funnel oben noch im Kopf? Das ist nämlich einer der Punkte, die Social Recruiting deartig stark und mächtig machen. Recruiting-Funnel statt einseitiges Entgegennehmen eines traditionellen Lebenslaufes und von Zeugnissen. Das stellt sicher, dass wie in einem Trichter nur perfekt, mit Betonung auf perfekt, passende Kandidaten den Weg an Ihren Besprechungstisch finden. Ganz ohne zuvor waschkörbeweise Bewerbungsmappen sichten und sie danach wieder zurückschicken zu müsssen; insofern ist ein Recruiting-Funnel auch noch nachhaltig und schont die Umwelt.

Mit entsprechdem Call-To-Action-Buttons und vor allem mit Abfragen findet eine Vorseleketion statt, die Ihnen und auch den Kandidaten Zeit spart. Denn es bewerben sich nur die, die feststellen, dass es „passt“. Die anderen springen vorher ab und das ist gut so. Unter jenen, die sich dann bei Ihnen persönlich vorstellen, entscheidet dann nicht mehr die fachliche Eingnung, sondern nur die Frage, ob wechselseitig die Chemie passt.

Wenn der Kandidat die Frage nach Fremdsprachenkenntnissen mit „Nein“ beantwortet, ist für einen künftigen International Key Account Manager eben an dieser Stelle Schluß. Wenn Reisebereitschaft nicht gegeben ist, dann wird aus diesem Kontakt niemals Ihr Außendienstler. Wenn jemand SAP noch nie customized hat, wird das nicht der Adminstrator Ihres neuen ERP-Systems usw.

Umgekehrt: Wenn jemand die wenigen Weggabelungen auf dem Weg zur Online-Bewerbung alle mit „Ja“ beantwortet, geht es schnell und unkompliziert mit dem Bewerben. Das schränkt ein? Keineswegs. Smarte Recruiting-Funnels sorgen dafür, dass aus den in Social Media erzielbaren Mega-Reichweiten kein Nachteil erwächst. Sie bekommen keinen Wust von Bewerberbungen höscht unterschiedlicher Qualität.

Im Gegenteil: Aus der immens großen Zahl von Interessenten und potenziellen Bewerbern sorgt ein Funnel dafür, dass nur die bei Ihnen ankommen, die formal schon mal passen. Änalog zum Konsumgütermarketing gibt es dafür auch schon ein Wort für diesen Prozeß: Der Candidate Journey.

Echte Kommunikation und unmittelbarer Dialog sind zwei weitere Pluspunkte, wenn man sich im Rahmen des Recruiting via Social Media an die Zielgruppe wendet. Vormals zeitintensives E-Mail-Ping-Pong wird ersetzt durch kurze Nachrichten, in denen erste Fragen geklärt werden, oftmals ein Vorgespräch ersetzend oder direkt in ein solches überleitend.

Social Recruiting – was ist das genau?

Im Grund nicht mehr und nicht weniger als die Nutzung Social-Media-Plattformen (wie Instagram, YouTube, Facebook, Twitter, Xing, LinkedIn und andere) für die Personalbeschaffung.

Vom Employer Branding, der Darstellung des Unternehmens in sozialen Medien bis zur Ausschreibung konkreter Stellen reicht die Spannbreite. Egal, welche Form des Recruiting angegangen wird: Es bedarf überdurchschnittlicher Kreativität, um aus der Masse herauszustechen. Aus der vormals gedruckten schwarz-weißen Stellenanzeige ist die im besten Wortsinn bunte Stellenpräsentation geworden, ggfls. sogar mit bewegten Bildern und mit Ton. In einer reizüberfluteten Welt gewinnt der, der wahrnehmbar anders ist und nicht einfach nur lauter.

Wer dabei im Blick hat, dass sich auch das Unternehmen selbst bewirbt bei der Zielgruppe, hat einen entscheidenden Schritt schon getan. Dann nämlich ist die Motivation da, sich mit dem Social Media-Recruiting wirklich Mühe zu geben, damit es wirkt.

Die Arbeitgebermarke oder die konkret ausgeschriebene Stelle gilt es informativ darzustellen und zugleich emotional aufzuladen, um Eindruck zu hinterlassen. Um aus erreichten Personen in der anvisierten Zielgruppe wirklich Kandidaten (m/w/d) zu machen, bedarf es technischen Know-Hows und einer Menge Kreativität. Jene Dosis Glamour, die Menschen neugierig macht auf ein Unternehmen, aufs Management dort und nicht zuletzt Lust macht, dort und „dafür“ zu arbeiten.

Kurzum – SOCIAL Recruiting bedeutet:

  • Social Media mit immenser Reichweite zur Stellenbesetzung nutzen
  • Ohne Streuverluste potenzielle Kandidaten erreichen
  • Candidate Journey als Beschleuniger nutzen
  • Informieren und Emotionalisieren der Zielgruppe
  • Aktive Bewerbungen auslösen
  • Long-Lists durch einen Recruiting-Funnel überflüssig machen
Social Recruiting ist preiswert

Beim traditionellem Headhunting sind für die Besetzung einer Vakanz gern einmal 20% oder mehr eines Jahresgehaltes auf den Tisch zu legen. Social Recruiting dagegen ist extrem preiswert. Investitionen in kreatives, emotionalisierendes Social Media Recruiting sichern die Mitarbeiterbasis und damit den langfristigen Erfolg von Unternehmen. Gut gemachtes Social Recruiting ist seinen Preis wert.

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