Hinweise zum besseren Social Advertising

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Auch wenn das B2B-Marketing als Herausforderung gilt, gilt zu bedenken, dass es sich bei den Kunden trotz allem um Menschen mit Bedürfnissen handelt, welche man auch hier adressieren kann. Die folgenden sechs Hinweise können den Erfolg Ihres Social Advertisings stützen.

Herausforderungen

Das schwierige am B2B-Marketing ist, dass das Format kaum emotionale Bindung zwischen Dienstleistung und Kunde zulässt, weil sich Unternehmen hier unter professionellen Rahmenbedingungen bewegen. Dies bedeutet aber nicht, dass eine emotionale Marken-Assoziation nicht möglich ist. Der Hauptfokus sollte darauf gelegt werden, mit dem Kunden über den Nutzen der Dienstleistung zu kommunizieren und diesen auf Angebote aufmerksam zu machen. Auch hier spielt die Zielgruppe bei der Adressierung eine wichtige Rolle. Um passende Targeting-Kriterien zu entwickeln müssen vorerst entscheidende Charakteristika des Unternehmens erörtert werden.

1. Wie die sozialen Medien bieten auch Plattformen für Berufstätige, darunter XING und LinkedIn Möglichkeiten um Targeting zu betreiben und Zielgruppen einzugrenzen. Im Gegensatz zu den sozialen Medien, werden auf Berufs-Plattformen aber nicht nur soziodemografische Daten wie Alter, Geschlecht, etc. behandelt sondern eben auch berufsbezogene Inhalte und gerade diese sind für die Targeting-Möglichkeiten von Vorteil. Angaben wie Jobtitel, Karrierestufe, Ausbildung, berufsspezifische Skills und Gruppen spielen hier eine Rolle. LinkedIn brachte dazu neulich Erweiterungen raus. Lookalike Audiences ermöglicht das erreichen von Usern mit ähnlichen Eigenschaften und Faktoren für die Zielgruppe, die durch ein Unternehmen erreicht werden soll. Außerdem wird die Erstellung des Targetings vereinfacht, indem Audience Templates Zielgruppen von selbst vordefiniert. Empfehlenswert ist und bleibt das Targeting nach berufsbezogenen Kriterien.

2. Als Plattformen empfiehlen sich LinkedIN und XING, denn gerade hier bewegen sich viele Menschen mit einem professionellen Mindset. LinkedIn ist mit 610 Millionen Usern die global führende Business-Plattform. Dadurch eignet sich diese Plattform für Performance- und Branding-Kampagnen. Und auch wenn LinkedIn und Xing in Sachen Business primär in Frage für Kampagnen kommen, sollte berücksichtigt werden, dass auch andere Netzwerke und darunter auch Facebook und Twitter mit Menschen bestückt sind, die letztendlich Kaufentscheidungen treffen.

3. Um sinnvolle KPIs festzulegen muss erst einmal das Ziel der Kampagne festgelegt werden. Um anschließend den Ablauf der Analyse zu dokumentieren eignet sich beispielsweise die Conversion Rate, denn es geht ja nicht darum Klicks zu zählen, sondern getätigte Einkäufe durch Kunden.

4. Das richtige Format ist bei der zielgenauen Platzierung von Werbeinhalten genauso wichtig. Die individuelle Zielsetzung beeinflusst die Wahl des Formats, eine Übereinstimmung ist hier wichtig. Um die Aufmerksamkeit zu steigern können Usern Sponsored Video Posts auf der Startseite angezeigt werden. Auch Sponsored InMails können potenzielle Neukunden ansprechen und eine Aufmerksamkeit auf das eigene Produkt, die eigene Dienstleistung steuern.

5. Zielgruppen können speziell durch Bewegtbild-Formate angesprochen werden. Innovative Themen, aktuelle Trends und spannende Kontroversen binden den Kunden außerdem. Informativer und relevanter Content bringt Abwechselung und viele Nutzer können darüber eine posivite Assoziation zu der Marke herstellen-sie bietet dem Kunden einen Mehrwert.

6. An letzter Stelle nennen wir natürlich die Ausdauer. Und das bedeutet auch nach einigen Fehlversuchen nicht den Kopf in den Sand zu stecken, sondern weiterhin zu optimieren und die Zielgruppe anzusprechen, denn nur so kommen Unternehmen letzendlich auf die richtige Dosis bei der Erstellung von Werbeinhalten und Kampganen. Lassen Sie sich dabei Zeit Ihre Zielgruppe kennenzulernen und nehmen Sie Abstand zu falschen Annahmen, Sie werden überrascht sein, wie vielseitig sich Nutzer verhalten können.

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