Die Marketingtrends 2020

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Wo führt es uns in diesem Jahr mit den Marketingtrends hin? Zwei Themenfelder die auch in den letzten Jahren immer größer wurden, werden uns weiterhin mit Weiterentwicklungen und Optimierungen begleiten: Social and Mobile und der Konsumentenfokus.

Die neue Social Media Plattform TikTok hatte der Social Media Welt einen neuen Grund zur kritischen Auseinandersetzung geliefert. Obwohl Plattformen wie Facebook, Twitter oder Snapchat eine Zeit lang schon als “ausgestorben” galten, weil man von diesen nichts mehr hörte, wachsen die Plattformen trotzdem weiter und vermelden immer wieder neue Rekorddownloads. Auch Pinterest ist mit seinem neuen Advertising Angebot neu durchgestartet und hatte somit wieder auf sich aufmerksam gemacht und wurde sogar in Augen der Fachmedien und Marketingentscheider wieder viel attraktiver.
An besonderer Beliebtheit erfreuen sich die Bewegtbildinhalte, welche auf allen Plattformen einen enormen Zuwachs erleben. Vor Allem Snapchat und TikTok arbeiten größtenteils mit Formaten wie Stories, Vertical Video und Merged Media Angeboten. Diese Inhalte werden von überall aus gestreamt, egal ob unterwegs oder daheim. Daraus geht außerdem auch hervor, dass Video-Streaming nicht mehr nur mittels TV erfolgt, sondern vor allem von Portable Gadgets genutzt wird (Smartphones, Tablets, etc.).
Führend in Dingen Kommunikation sind die Messenger, welche von einem Großteil der Bevölkerung genutzt wird. Gezählt wird dazu nicht mehr nur die Kommunikation mit Familie, Freunden und Bekannten, nein, gerade im Customer Service wird immer mehr auf Whatsapp und andere Messenger zurückgegriffen, denn es ist einfach, persönlicher und funktioniert meist schneller. Die Nutzung von Social Media Angeboten wächst stetig und fließt auch immer mehr in Bereiche unseres Alltags mit ein, in denen man sich diese gar nicht mehr wegdenken könnte.

Ein weiterer Fokus, welcher in diesem Jahr eine große Rolle spielen wird ist der Konsumentenfokus. Gerade dieser sorgt für viel Veränderung im Marketing und hatte in den letzten ein bis zwei Jahren für massiven Veränderungsdruck gesorgt. Warum es doch wichtig ist sich auf den Nutzer zu fokussieren? Weil die nächste Werbeanzeige nur einen Wisch entfernt ist. Fühlt der Nutzer sich nicht angesprochen, wischt er innerhalb der nächsten Sekunde weiter. Ad’s müssen ihn daher auf persönlicher Ebene erreichen und ihn fesseln. Wichtig ist auch die Botschaft, die hinter den Ads steckt. Denn Werbung wird nicht mehr einfach so entgegengenommen, sie wird kritisch hinterfragt. Um außerdem andere Perspektiven auf die Angebote und Dienstleistungen zu ermöglichen kann User Generated Content erstellt werden oder das Influencer Marketing zur eigenen Markeninszenierung genutzt werden.
Das Feedback des Kunden ist dabei Gold wert. Ganz gleich, ob die Bewertung dabei negativ oder positiv ausfällt: sie sollte als Chance genutzt werden, um das eigene Unternehmen oder Produkte zu optimieren. Über Social Media werden Meinungen sichtbar gemacht und können in einer Bündelung für eine größere Bewegung sorgen. Sichtbar wurde dies nicht erst kürzlich durch Bewegungen wie der Bodypositive-Entwicklung, der #FridaysForFuture Bewegung oder auch der Pride-Bewegung, welche über Social Media noch einmal deutlich an Zuwachs gewonnen hatte. Daran müssen Marken sich orientieren und auf die Bedürfnisse ihrer Kunden eingehen. Der Fokus liegt also auf dem Nutzer.

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