B2B-Marketing Tipps

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Videos können ihr Potenzial im B2B-Bereich genauso gut entfalten, wie im B2C-Bereich. Wer das Potential nicht ausnutzt, kann hier eine Menge verlieren. Eine Studie von Forbes konnte dafür schon genauere Daten liefern. So schauten sich beispielsweise 75% der Führungskräfte mindestens einmal wöchentlich beruflich relevante Videos an. Davon besuchten außerdem rund zwei Drittel der Studienteilnehmer hinterher die Webseite des entsprechenden Unternehmens. Aus der Studie ging auch hervor, dass Videos mit Arbeitskollegen geteilt wurden und deren Empfehlungen für das eigene Unternehmen beherzigt wurde.

Kurz und knapp kann aus der Studie also gefolgert werden, dass der Verzicht auf B2B-Videos auch das eigene Potenzial unter den Möglichkeiten hält. Im folgenden bringen wir Ihnen sieben Strategien näher, mit denen Sie das Potenzial Ihrer Webseite ganz ausfüllen können.

Bei B2B-Videos soll es sich natürlich um knappe, dennoch besonders informative Videos handeln. Allerdings spielt auch der Unterhaltungsfaktor eine große Rolle und Inhalte dürfen auch nochmal ein bisschen aufgepeppt werden. Der Fokus liegt bei B2B-Videos auf dem ROI, dies bedeutet soviel wie, dass in kürzester Zeit Zahlen, Daten und Fakten einen überzeugenden Beitrag gegenüber dem Nutzer leisten müssen. Case Studies eignen sich hier ideal, denn sie liefern nicht nur überzeugende Beweise für die Leistung des Unternehmens, sondern sind zugleich auch noch mit ein wenig mehr Spannung verbunden als bloße Zahlen und Daten in Videos.

Die Videos sollten in der Regel nicht länger als drei Minuten sein. Zwei Minuten sind ein gutes Mittel für den Anfang. Die Zeit reicht so genau, um normalerweise trockene Themen auf eine amüsante Art und Weise zu vermitteln. Ziel der Videos ist es nicht nur den Inhalt anschaulich und verständlich zu vermitteln, sondern auch zur direkten Handlung aufzufordern. Animierte Erklärvideos müssen im Ton und Bild aufeinander abgestimmt werden, damit sie hinterher die Aussage des Videos unterstreichen und sichtbar wird, dass der Fokus nur hier drauf liegt.

Auch wenn es im B2B-Bereich größtenteils um trockene Daten und Fakten geht, ist es gar nichtmal so schlecht, auch einmal Emotionen im Content kenntlich zu machen. Dadurch können Beziehungen zu den Kunden aufgebaut werden. Auf der Gefühlsebene kann noch eine andere Art der Bindung zum Kunden aufgenommen werden. Außerdem kann das Unternehmen so deutlich machen, welche Werte es verkörpert.

Weitergehend sollte immer wieder auch auf den Unterhaltungsfaktor geschaut werden. Werden beim Nutzer durch Inhalte positive Gefühle hervorgerufen, so verbindet er diese mit dem Unternehmen. Idealerweise können Szenen herhalten, mit denen jeder Nutzer sich identifizieren kann, so zum Beispiel ganz alltägliche Szenen wie der Arbeitsplatz.

B2B-Mini Videos haben die perfekte Länge um genau ein Thema oder eine Problematik kurz und knackig anzusprechen. Diese Mikrovideos sind bei Nutzern äußerst beliebt, weil die meisten nicht viel Zeit haben um ausführliche Texte zu lesen oder gar ganze Dokumentationen anzuschauen. Allerdings muss zusätzlich darauf geachtet werden, dass eine definierte Zielgruppe mit dem eigenen Content angesprochen wird.

Virtual Reality ist noch eine weitere Methode um den Kunden auf einer anderen Ebene zu erreichen. Der Kunde bekommt eine Problematik und einen Lösungsvorschlag nicht vermittelt, er kann ihn sprichwörtlich “nachfühlen”. Leider wird VR noch viel zu wenig genutzt. Für den Kunden stellt dies aber eine äußerst ansprechende Möglichkeit dar um das Angebot selbst zu erfahren.

Ein letzter Tipp der vielen eine Menge an Zeit und Arbeit ersparen kann ist die Nutzung alter Inhalte. Sequenzen müssen so nicht neu gedreht werden, sondern es können alte und gute Inhalte genutzt werden. Schauen Sie sich regelmäßig Ihre älteren Videos an, hierzu können Sie noch einmal Minivideos mit einem anderen Blickwinkel erstellen oder sogar alte Themen noch einmal ausrollen um neue Lösungsmöglichkeiten vorzuschlagen. Alter Content wird von manchen Unternehmen bereits genutzt um neue Mitarbeiter zu schulen, er dient auch als Basis für Erklärvideos.

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